Psychologische Abteilung Kindergarten und Grundschule

Zielsetzungen

  • Durchführung von Aufgaben und Interaktionen, die zur kognitiven, emotionalen und sozialen Entwicklung der Schüler der Deutschen Schule beitragen.
  • Schaffung und Förderung von Strategien auf Gruppen- und individueller Ebene, um auf mögliche Schwierigkeiten bei der Erziehung zu reagieren.
  • Einblick in die psychologischen Aspekte der Arbeit von Lehrern, Verwaltung und Eltern.
  • Zusammenarbeit und Förderung einer höheren Bildungsqualität Hand in Hand mit Lehrern und Personal der Schule.

 

Funktionen

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Die Beratungsabteilung ist in der Lage, Präventions- und Interventionsprogramme in Bezug auf die psychische Gesundheit der Schüler auf Grundlage ihrer emotionalen und kognitiven Entwicklung zu erstellen, zu organisieren und zu leiten.

 

Auf Wunsch des Schülers, der Lehrer oder der Eltern befassen sich die Schulpsychologen mit der Früherkennung von Entwicklungsstörungen.

 

Unsere Funktionen umfassen folgende Aspekte:

  • Bewertung der kognitiven und emotionalen Entwicklung.
  • Entwicklung von Präventionsprogrammen.
  • Intervention bei Schülern oder Gruppen in Konfliktsituationen.
  • Beratung von Lehrern bei der Verwaltung von Gruppen, Familien und Schülern.
  • Beratung bei psychologischen/psychopädagogischen Problemen und Prozessen, die das Lernen und das gesunde Zusammenleben mit anderen beeinträchtigen.
  • Beratung für Familien bei der Bewältigung traumatischer Situationen.
  • Überweisung an externe Fachleute und Nachbetreuung, falls erforderlich.

 

PSYCHO-PÄDAGOGISCHE PRÄVENTIONSPROGRAMME:

  1. Entwicklung einer Kultur des Friedens

psiWir arbeiten ab Kindergarten mit Pädagogen und Schülern an der Entwicklung einer Friedenskultur, die das Modell einer friedlichen Schule fördert. Die beiden Achsen der Bildungsgemeinschaft konzentrieren sich auf das Lernen und der Notwendigkeit, eine stärkere Beteiligung zur Lösung von Konflikten durch die Förderung von Mechanismen der Integration und der Schaffung einer Politik des Friedens, des Respekts und der Sicherheit zu erreichen.

  1. Programm: Friedensmediatoren

Eingeführt in 2014.

Im Rahmen der Förderung einer Kultur des Friedens bildet eine Gruppe von Grundschülern das Team der Friedensmediatoren, deren Hauptaufgabe darin besteht, Harmonie, Toleranz und ein gutes Zusammenleben zu fördern.

Gemäß den Leitlinien dieses Programmes bedeutet es, dass sich die Schüler beteiligen , einen Beitrag leisten, eingreifen, wenn Missverständnisse, Konfrontationen oder andere unangenehme Situationen zwischen Mitschülern entstehen oder entstehen könnten, und sich bei der Schulleitung , den Erziehern oder den Psychologen melden, wenn sie den Eindruck haben, dass die Anwesenheit von Erwachsenen erforderlich ist.

  1. Programm: Senior Companion Week
psiEingeführt in 2010.
 

Die P6-Schüler, die an diesem Projekt teilnehmen, unterstützen und helfen in verschiedenen Risikosituationen, in denen sich die Schüler der ersten Klassen (P1 und P2) möglicherweise befinden könnten.

Die Ziele dieses Programms sind zum einen die Förderung von Solidarität und Freundlichkeit unter den jüngeren Schülern durch die Mittlung der "älteren Schülern". Andererseits geht es darum, bei Heranwachsenden Empathie und friedliche Konfliktlösung zu entwickeln und Einstellungen und Verhaltensweisen zu fördern, die zu einer Kultur des Friedens und der Verantwortung führen.

Diese Aktivität dient auch als Vorerfahrung für die P6-Schüler, die in der S1 ein Schülerpraktikum außerhalb unserer Schule absolvieren werden.

  1. Mobbing

Der Schwerpunkt liegt auf der Prävention und Intervention in Mobbing-Situationen innerhalb der Schule. Der Schwerpunkt liegt auf dem Respekt in zwischenmenschlichen Beziehungen und einem angemessenen Konfliktmanagement.

 

Diese Art von Intervention arbeitet mit Schülern, Eltern und Erziehern zusammen.

  1. Workshops zum persönlichen Wachstum

Durch diese Art von Arbeit sollen die verschiedenen Potenziale und Stärken der Schüler angeregt werden, welches eine gesunde emotionale Entwicklung auf der Grundlage von Selbsterkenntnis ermöglicht.

Es wird am Selbstkonzept, der Identität, dem Selbstwertgefühl und den sozialen Kompetenzen gearbeitet, um die persönlichen und gruppenspezifischen Ressourcen und Fähigkeiten zu fördern.

  1. Sexualerziehung

Die Arbeit wird während der gesamten Schulzeit durchgeführt, um den verschiedenen Informations- und Ausbildungsbedürfnissen gerecht zu werden, die während des gesamten Entwicklungszyklus des Schülers auftreten.

  1. Umgang und Sorgfalt bei der Nutzung des Internets und sozialer Netzwerke

Ziel ist es, die Schüler für die Gefahren zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, wie sie sich und ihre Mitschüler schützen können.

INTERVENTIONEN

Zusammenarbeit mit Pädagogen

  • Teilnahme an Sitzungen und Besprechungen mit Lehrern, Kursleitern und den verschiedenen Stufenleitungen.
  • Workshops für die verschiedenen Stufen, die auf die Bedürfnisse eingehen, die sich in Bezug auf die soziale und emotionale Entwicklung der Schüler ergeben.
  • Beratung bei Gesprächen mit Eltern
  • Unterstützung von Tutorien zu Interventionsstrategien und Klassenraummanagement.
  • Beratung und Überwachung bei der Ausarbeitung der Lehrplananpassungen und der Ausarbeitung des Bewertungsdokuments für den Schüler mit NEE.
 

Zusammenarbeit mit den SuS

  • Die individuelle Betreuung erfolgt aus den verschiedensten Gründen, die der Schüler benötigt.
  • Wenn es sich als notwendig erweist, werden Folgegespräche und Beratungen durchgeführt.
  • Für die Gruppen mit Schwierigkeiten werden Interventionen angeboten.
  • Es werden verschiedene Gruppendynamiken durchgeführt, um an der Integration und das positive Zusammenleben zu arbeiten.

 

Zusammenarbeit mit Eltern

  • Anfragen für Gespräche werden berücksichtigt.
  • Workshops für Eltern mit Themen, die sich aus den Bedürfnissen je nach Kontext ergeben.
  • Konfliktschlichtung
  • Falls erforderlich, Überweisung an externe professionelle Unterstützung.
  • Wenn es sich als notwendig erweist, werden Folgegespräche und Beratungen durchgeführt.

 

Mgs. Moyra Anglarill

Psychologin